Berlin, 18. August 2026 – Gelb ist nicht nur auffällig, sondern auch teuer. Eine aktuelle Auswertung von mobile.de, Deutschlands größtem Fahrzeugmarkt, zeigt, welche Autofarben das Budget belasten und wo sich echte Schnäppchen verstecken. Betrachtet wurden dafür die auf mobile.de inserierten Gebrauchtwagen.* Wer auf mobile.de nach einem gelben Gebrauchtwagen sucht, zahlt im Schnitt 36.730 Euro. Ein braunes Auto kostet dagegen durchschnittlich 17.480 Euro – weniger als die Hälfte.
Lila, Gelb und Grün: selten auf dem Markt, teuer im Preis
Die teuerste Farbe ist Lila: Fahrzeuge in dieser Farbe kosten im Schnitt 37.990 Euro und liegen damit 67,9 Prozent über dem Marktdurchschnitt. Gelbe Pkw folgen mit 36.730 Euro – ein Aufpreis von 62,3 Prozent. Grüne Fahrzeuge kosten durchschnittlich 36.030 Euro und damit 59,2 Prozent mehr als der Marktdurchschnitt.
Alle drei Farben sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt vergleichsweise selten: Zusammen machen lila, gelbe und grüne Fahrzeuge weniger als drei Prozent des Angebots aus.
Kurz gesagt: Wer mit einer raren Lackierung auffallen möchte, muss auch beim Preis auffällig tief in die Tasche greifen.
Silber und Braun: Die Farben für Sparfüchse
Weniger Farbe kann mehr Geld im Portemonnaie bedeuten. Silberne Pkw kosten im Durchschnitt 18.320 Euro – 19 Prozent weniger als der Marktdurchschnitt von 22.630 Euro. Noch günstiger sind braune Fahrzeuge: Sie wechseln im Schnitt für 17.480 Euro den Besitzer und liegen damit 22,8 Prozent unter dem Durchschnitt.
„Autofarben sind kein reines Geschmacksthema – sie sind ein handfester Preisfaktor. Wer beim Kauf flexibel bleibt, kann mehrere Tausend Euro sparen. Vor allem bei silbernen und braunen Fahrzeugen finden sich attraktive Angebote“, sagt Sam Day, Chief Marketing Officer (CMO) bei mobile.de.
Schwarz, Grau und Weiß bleiben die Klassiker
Insgesamt dominieren zurückhaltende Farben das Angebot auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt. Schwarz ist mit einem Anteil von 21,8 Prozent weiterhin die häufigste Autofarbe auf mobile.de. Grau folgt mit 17,4 Prozent, Weiß mit 14,9 Prozent. Zusammen machen die drei Klassiker 54,1 Prozent des gesamten Pkw-Angebots aus. Wer es etwas bunter mag, findet die größte Auswahl bei blauen Fahrzeugen, die acht Prozent des Angebots ausmachen. Rote Pkw kommen auf 4,3 Prozent.
Die Botschaft für Käuferinnen und Käufer ist damit klar: Wer beim Modell festgelegt ist, aber bei der Farbe Spielraum lässt, kann sich mit einem Blick abseits der Klassiker einen deutlichen Preisvorteil sichern. Und wer unbedingt Gelb, Grün oder Lila fahren möchte, sollte diesen Wunsch besser gleich im Budget einplanen.
* Quelle: mobile.de, Bestand der auf mobile.de inserierten gebrauchten Pkw, Zeitraum: Juli 2025 bis Juli 2026. Die Preisangaben beziehen sich auf den durchschnittlichen Inseratspreis. Die Prozentwerte zeigen den Anteil der jeweiligen Fahrzeugfarbe am betrachteten Pkw-Bestand. Die Zahlen wurden gerundet und die vorliegende Auswertung betrachtet ausschließlich gebrauchte Pkw. Neben der Lackfarbe können auch Modellvarianten wie Sportausführungen oder Cabrios einen wesentlichen Einfluss auf die Fahrzeugpreise haben.