Berlin, 29. Januar 2026 – Das Auto ist für die meisten Menschen in Deutschland unersetzlich, besonders in den Flächenländern. Das zeigt eine repräsentative Umfrage* im Auftrag von mobile.de, Deutschlands größtem Fahrzeugmarkt. Die zentrale Erkenntnis: 80,7 Prozent der Befragten fühlen sich ohne eigenes Auto eingeschränkt. Ob Wocheneinkauf, Arzttermin oder Arbeitsweg – ohne Pkw wird es nicht nur schnell kompliziert, sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auch deutlich zeitintensiver.
- Abhängigkeit auch in der Stadt: Selbst in Großstädten wie Berlin (63,4 Prozent) und Hamburg (59,5 Prozent) fühlen sich die meisten Menschen ohne Auto eingeschränkt.
- Zeitfalle ÖPNV: 30,5 Prozent brauchen mit Bus und Bahn über eine Stunde zur Arbeit, mit dem Auto sind es nur 5,4 Prozent.
- Sozialleben auf vier Rädern: 78,8 Prozent nutzen das Auto, um Freunde und Familie zu besuchen. Ohne Pkw wären diese Ziele für 57,9 Prozent kaum erreichbar.
„Für viele Haushalte in Deutschland ist das Auto kein Komfortprodukt, sondern ein unverzichtbares Alltagswerkzeug. Vor allem außerhalb der Großstädte bestimmt der eigene Pkw den Tagesrhythmus – und ohne ihn wären viele Familienbesuche und Ausflüge kaum möglich.“
Ajay Bhatia, CEO von mobile.de
Alltagsmobilität im Check: Wofür das Auto unverzichtbar ist
Mehr als die Hälfte der Befragten (56,3 Prozent) gibt an, bei Einkäufen und Besorgungen nicht auf das Auto verzichten zu können. Bei privaten Terminen wie Arztbesuchen empfindet knapp jeder Zweite (45,6 Prozent) das Auto als unverzichtbar. Auch der Arbeitsweg ist für viele ohne Pkw kaum vorstellbar: 37,1 Prozent sagen, dass sie gerade dafür auf das Auto angewiesen sind.
Über ein Drittel fährt täglich – vor allem in den Flächenländern
37,3 Prozent der Deutschen nutzen ihr Auto jeden Tag, fast die Hälfte (48 Prozent) ist sogar drei- bis viermal täglich unterwegs. Besonders hoch ist die Autonutzung in ländlich geprägten Bundesländern: In Thüringen fahren 47,3 Prozent der Befragten täglich Auto, im Saarland 45,2 Prozent und in Rheinland-Pfalz 42,6 Prozent. In den Stadtstaaten fällt der Anteil deutlich niedriger aus: In Berlin sind es 23,6 Prozent, in Hamburg sogar nur 15,3 Prozent.
Kein Wunder, dass die große Mehrheit der Befragten (80,7 Prozent) angibt, sich ohne Auto (eher) eingeschränkt zu fühlen. Am höchsten ist dieser Wert im Saarland (96,8 Prozent). Auch in Rheinland-Pfalz (92,6 Prozent) und Bayern (84,8 Prozent) fühlen sich die Menschen ohne Auto am wenigsten mobil. Besonders bemerkenswert: Selbst in den Großstädten Berlin (63,4 Prozent) und Hamburg (59,5 Prozent) ist der Anteil weiterhin hoch.
Arbeitsweg im Vergleich: Wann das Auto zum Zeitgewinner wird
Unter den Berufstätigen benötigen 51 Prozent zwischen zehn und 30 Minuten mit dem Auto zur Arbeit, 20,5 Prozent sind in weniger als zehn Minuten am Arbeitsplatz. Nur 5,4 Prozent sitzen länger als eine Stunde im Auto.
Mit Bus und Bahn sieht es anders aus: Nur 7,1 Prozent erreichen ihren Arbeits- oder Ausbildungsort mit dem ÖPNV in unter zehn Minuten. Die meisten sind deutlich länger unterwegs: 29,9 Prozent brauchen zwischen 31 und 60 Minuten, 30,5 Prozent sogar mehr als eine Stunde pro Strecke.
Sozialleben im Auto-Modus: Ohne Pkw wird’s einsam
Auch ein Großteil des sozialen Lebens findet dank Auto statt: 78,8 Prozent der Befragten nutzen den Wagen, um Freunde und Familie zu besuchen. Tagesausflüge und Veranstaltungen (73,6 Prozent) sowie Urlaubsreisen (59 Prozent) sind ebenso meistens mit dem Auto verbunden. Viele dieser Ziele wären ohne Pkw schwer erreichbar – etwa Tagesausflüge (58,2 Prozent), Besuche bei Freunden und Familie (57,9 Prozent) oder Urlaube (55 Prozent).
Besonders ausgeprägt ist diese Abhängigkeit in manchen Bundesländern: Für 80,7 Prozent der Saarländer ist das Auto unverzichtbar für Besuche bei Freunden und Familie. In Rheinland-Pfalz sagen 68,9 Prozent, dass vor allem Tagesausflüge und Veranstaltungen ohne Auto schwierig wären, in Sachsen halten 66,2 Prozent den Urlaub ohne Pkw kaum für machbar.
Zur Kampagne “Autofrei wie Langeoog?”
Die Umfrage ist Teil der aktuellen Markenkommunikation von mobile.de und widmet sich der Frage, wie mobil Deutschland ohne Auto wäre. In der Kampagne „Autofrei wie Langeoog?“ präsentiert die Plattform die autofreie Nordseeinsel als humorvollen Gegenentwurf zum Alltag der meisten Menschen in Deutschland. Damit stellt mobile.de augenzwinkernd fest: Ein Leben ohne Auto mag auf Langeoog funktionieren – für die meisten Menschen in Deutschland bleibt dieser Gedanke jedoch reine Theorie.
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Mehr Informationen„Autofrei wie Langeoog?“ – mobile.de startet humorvolle Kampagne zur Mobilität in Deutschland
*Umfragebedingungen
Die Daten basieren auf einer Online-Erhebung der MiiOS GmbH im Auftrag von mobile.de. Für diese Befragung wurden im November 2025 insgesamt 3.006 Personen befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.